Re: [Layout] Lebenslauf mit curvita kompakter setzen?
Re: [Layout] Lebenslauf mit curvita kompakter setzen?
Re: [Layout] Lebenslauf mit curvita kompakter setzen?
Hallo,
Andreas Burkhardt wrote:
> Uwe Borchert schrieb:
>
>>Andreas Burkhardt wrote:
>>
>>>- Lebenslauf und Persönliche Daten sind Quatsch.
Welcher Personaler
>>>sollte nicht nach dem Anschreiben als nächste Seite
den Vita erwarten
>>>oder erkennen.
>>
>>Es gibt aber auch Skill-Sheeds und Dritte Seiten. Schon daher
>>ist eine eindeutige Kennzeichnung nicht unbedingt als Fehler
>>zu betrachten. Ich habe im Kopf das Wort ,,Lebenslauf.
>
> 1. Lebenslauf ist so sinnig wie Speisekarte.
Ich setze immer den Begriff Speisen- oder Getraenkekarte
als Ueberschrift/Kopfnote. Es ist durchaus sinnvoll und
eine noch uebliche Konvention.
> 2. Publikationslisten oder umfangreiche Projektarbeiten kann man auf
> eigene Blätter auslagern. Der Lebenslauf sollte schon vom
Layout her
> selbsterklärend sein.
Ja, wie Speisen- und Getraenkekarten auch.
> 3. Gerade die Dritte Seite ist eine Erfindung der unten so wortreich
> geschmähten "Priesterkaste".
> http://www.karrierefuehrer.de/bewerbung/dritte seite.html
>
>>Die Idee für diese Komponente wurde Mitte der 90er-Jahre
im "Berliner
>>Büro für Berufsstrategie"
Hesse/Schrader entwickelt. Hintergrund ist,
>>dass die Informationen in Anschreiben und Lebenslauf aufgrund der
>>Vielzahl an Bewerbungen und des Zeitdrucks in den Personalabteilungen
>>zu wenig Beachtung finden.
>
> Wenn tatsächlich Anschreiben und Lebenslauf "zu wenig
Beachtung" fänden,
> wieso sollte dann eine weitere Seite voll schwülstiger
Prosa gelesen werden?
Hab ich auch nie verstanden. Ich habe aus dem Gefuehl heraus
diese Seite immer negativ gesehen. Zuviel Redundanz, man kann
es wirklich uebertreiben.
>>>- "ledig", "Germanisch", "http://ich-im-netz.de" -> da fehlen nur noch
>>>Geschwister, GrÃ¶Ãźe/Gewicht und Augenfarbe.
>>
>>Dies ist aber fuer einige AG von Belang. Nationalitaet deutsch
>>schliesst schon mal viele Hemmnisse aus. Oeffentliche AG haben
>>zu den alten BAT-Zeiten diese Angaben interessiert.
>
> Christian Volk, geboren in Kreuztal, wohnhaft derzeit in
Münster,
> bewirbt sich in Wilhelmshaven; wenn da die Nationalität im
Lebenslauf
> fehlt, dann
>
> [ ] ist die Bewerbung unvollständig und ein Fall
für den Mülleimer.
>
> [X] ist der Bewerber sicherlich Deutscher.
Haeh? Schweizer? Oesterreicher? Liechtensteiner? Belgier?
Franzose? Alles moeglich. Es gibt sicher viele Kreuztaeler
und verwobene Lebenslaeufe.
> Ansonsten würde ich gerne wissen, welcher AG Wert legt auf
Geschwister
> und Homepage.
Geschwister sind hier natuerlich irrelevant. Bzgl der
Heimatseite wuerde ich differenzieren.
>
>>...[Hobbies mit angeben]...
>>
>>Das kommt auf den Kontext an. Ich habe als Hobbie nun man solche
>>Dinge wie Typografie und grafische Gestaltung. Und das sind fuer
>>einige Jobs wichtige Zusatzqualifikationen. Dies gilt besonders
>>wenn der Arbeitsbereich in der Bildverarbeitung. Mustererkunnung,
>>grafischen DV, Web- und GUI-Programmierung liegt.
>
> Wir sprechen hier von a. Sport und b. Go (Brettspiel). In welchem
> Kontext sollte das wohl wichtig sein?
Jobs die koerperliche Tuechtigkeit und/oder Denkvermoegen
erforden?
> AuÃźerdem sind Hobbys nicht automatisch
"Zusatzqualifikationen". Bereits
> die obligatorischen MS-Word-Kenntnis zerfallen beim nachhaken oft zu dem
> Wissen, am Zeilenende nicht Enter drücken zu
müssen.
Ich gebe nur irgendwo und beilaeufig bei den Anwenderkenntnissen
Grundkenntnisse Office und Works an. Ich kann den weichen Umbruch,
Durchschuss und Co noch halbwegs einstellen, mit bischen Fummeln
Verzeichnisse automatisch erstellen, aber Hervorheben wuerde ich
MS-Word nie. Ein Grund: Jeder Depp schreibts rein, also muss ich
es bleiben lassen.
>
>>>- Allgemein sollte im CV nur stehen, was für eine
entsprechende
>>>Bewerbung wirklich wichtig ist. Sonst nichts!
>>
>>Nein! Hier wird von den Perversonallern immer wiede rund gerne
>>Unsinn erzaehlt! Fakten sind nun mal laut dieser Priesterkaste:
>
> Schmähkritik ala "Pervers" oder "Kaste"
lese ich, ehrlich gesagt, nicht
> so gerne.
Ist in diesem Falle ein angemessenes Stilmittel.
>>* Stellenangebote werden manchmal schlecht ausgeschrieben
>> und enthalten falsche Forderungen nach Qualifikationen
>
> 1. Beispiele?
Zeitung! WWW-Jobboersen!
> 2. In einem Unternehmen, das Stellenangebote nicht ordentlich
> hinbekommt, möchte ich lieber nicht arbeiten. Ich
müsste ja hier
> befürchten, das auch Arbeitsaufträge
"schlecht ausgeschrieben" werden.
Stimmt. Das ist ein Nachteil.
> 3. Soll ich vielleicht noch meinen Freischwimmer nachreichen?
Kommt auf den Job drauf an.
>>* Stellenangebote werden manchmal recyceld und dabei aus
>> Zeitmangel unvollstaendig angepasst
>
> Das darf einer seriösen Firma ganz einfach nicht passieren.
Ansonsten
> soll doch bitte jemand anders dort anfangen.
So gesehen hast Du recht. Leider scheint dass immer mehr
in Mode zu kommen. In mehreren Gespraechen/Mailwechseln
mit Personaler(inne)n wurde mir das genau erklaert. Auch
die Hintergruende/Notwendigkeit/Zeitmangel.
>>* Stellenangebote werden manchmal gar nicht ausgeschrieben
>> sondern die Stelle mit passenden Altbewerbern aus alten
>> Ausschreibungen besetzt (Bewerber auf Eis)
>
> Die andere Seite der Medaille Initiativ-Bewerbung.
Richtig. Ich persoenlich kann diese Berwerber-auf-Eis-Logik
sehr gut nachvollziehen und halte diese fuer eine effiziente
und sinnvolle Vorgehensweise der AGs bzw deren Personaler.
>>Du kannst anhand der Anzeige also gar nicht wissen ob genau dieser
>>Punkt wichtig ist oder nicht. Mindestens eine Arbeitsstelle haette
>>ich mit einem Ueberangepassten Lebenslauf nicht bekommen!
>
> Behauptungen ohne Belege halte ich für schlechten Stil Was
also soll ich
> mir unter dem "überangepasste Lebenslauf"
vorstellen.
Zu praezise angepasst, zu schmalbandig ...
> Und wenn ein System-Administrator (Linux) gesucht wird, dann kann
> PostgreSQL da ein wichtiger Punkt sein. Skaten aber hat in meiner
> Bewerbung nichts zu suchen. AuÃźer: ich bin in die Organisation
der
> Skate-Night-Berlin eingebunden. Ist das so schwierig zu verstehen?
Was hat das jetzt schon wieder mit dem ,,zu angepasst zu
tun? Das ist wohl eher ein Extremfall ... es sein den der
Schreiber bewirbt sich bei einem Hersteller fuer Rollerblades.
>>>Viele weitere Tips dazu gibt es auch unter:
>>>http://www.jova-nova.com/
>>
>>Ganz wichtig! Diese Seiten nie richtig ernst nehmen. Da schreibt
>>eine neue Priesterkaste um ihre Existenzberechtigung. Es ist
>>Wunsch- und Wahndenken wie diese Menschen ihre Stellung in der
>>Gesellschaft sehen. Es langt das diese Menschen glauben so
>>gesehen zu werden.
>
> Hat es die Seiten wirklich gelesen? Oder ist das wieder mal die
übliche
> Polemik?
Ist schon paar Monate her das ich drueber gestolpert bin. Mir
ging es generell um die Wahrnehmung dieser Seiten. Diese Seiten
dienen in erster Linie als Selbstdarstellung einer neuen
Priesterkaste. Es scheint nur sehr wenige wirklich objektive
und gute Seiten zu geben die Pros und Contras gegenueberstellen.
> PS: da das nicht mehr viel mit Tex zu tun hat, habe ich mal ein Fup zu
> de.soc.arbeit gesetzt. Ich hoffe mal, das war in dieser Form richtig.
Danke!
MfG
Uwe Borchert