Re: Legale Arbeit
Re: Legale Arbeit
Frank Hucklenbroich:
>> Selbst wenn du kein
>> Problem hast zum Einkommenserwerb eine Prostituierte zu sein, dann
muss
>> dies auch noch lange nicht für Thea S. gelten.
>
> Bitte nicht die Tatsachen verdrehen - werder sollte sie Prostituierte
> *sein*, noch solche anwerben.
Ich war nicht dabei und weiss es nicht. Es wird in mehreren Artikeln von
"dubios" im Zusammenhang vom Arbeitgeber geredet. Es gibt auch andere
Jobs, die teilweise im seriösen Mäntelchen daherkommen und von
übelster
Sorte sind. Werber für caritative Organisationen zum Beispiel, bei denen
Drückertruppen Jahresbeiträge eintreiben sollen und die armen
Schweine
mit körperlicher Prügel in Wohnungen gehalten werden und zum Erfolg
geprügelt werden. "Junger Mann für dynamisches junges Team
gesucht" lauten dann die Stellenanzeigen dazu. Zur Rekrutierung wird dann
schon mal die Wohnung angeboten und um die Beute "Arbeitskraft" in
die
Drückertruppe zu bekommen, sind die dann am Anfang ganz lieb und nett.
x-post + fup2 de.soc.arbeit
Grüße,
Arnold
--
Als zu viele Leute kamen, dass das kleine Kämmerlein -
hinten links glaube ich - nicht mehr ausreichte, wurde der Gebetskreis in
die Hauptkirche verlegt, als es in der Kirche zu voll wurde, wurde es auf die
Strasse verlegt und als es in der Stadt zu voll wurde, fiel der Staat.
Re: Legale Arbeit
Re: Legale Arbeit
Am Fri, 15 Sep 2006 15:46:16 +0200 schrieb Arnold Schiller:
> Frank Hucklenbroich:
>
>>> Selbst wenn du kein
>>> Problem hast zum Einkommenserwerb eine Prostituierte zu sein, dann
muss
>>> dies auch noch lange nicht für Thea S. gelten.
>>
>> Bitte nicht die Tatsachen verdrehen - werder sollte sie Prostituierte
>> *sein*, noch solche anwerben.
>
> Ich war nicht dabei und weiss es nicht.
Nein, klar. Ich habe es halt so verstanden, daß das so eine
Internet-Agentur sein soll, wo gewerbliche Damen inserieren können. Also
im
Prinzip Gelbe Seiten fürs Rotlichtgwerbe (Rote Seiten?).
> Es wird in mehreren Artikeln von
> "dubios" im Zusammenhang vom Arbeitgeber geredet.
Ja, in den Artikeln, die sind ja auch entsprechend reißerisch aufgemacht.
Sonst gibt es ja keine Schlagzeile.
> Es gibt auch andere
> Jobs, die teilweise im seriösen Mäntelchen daherkommen und von
übelster
> Sorte sind.
Natürlich gibt es sowas.
> Werber für caritative Organisationen zum Beispiel, bei denen
> Drückertruppen Jahresbeiträge eintreiben sollen und die armen
Schweine
> mit körperlicher Prügel in Wohnungen gehalten werden und zum
Erfolg
> geprügelt werden. "Junger Mann für dynamisches junges Team
> gesucht" lauten dann die Stellenanzeigen dazu. Zur Rekrutierung wird
dann
> schon mal die Wohnung angeboten und um die Beute "Arbeitskraft"
in die
> Drückertruppe zu bekommen, sind die dann am Anfang ganz lieb und
nett.
Völlig klar - nur ziehen sich diese Zeitungsartikel eben an der
"Verbindung" zum Rotlichtmilleu hoch. Und wie man sieht, kommt es ja
beim
Leser eben so an. Aus "Soll für ein Medienunternehmen arbeiten das
Werbung
für Prostituierte im Internet anbietet" wird dann schnell "Soll
Frauen für
die Prostitution anwerben". Und irgendwann kommt dann "Soll von den
AA
gezwungen werden, als Prostituierte zu arbeiten."
Wenn man so argumentiert, kann man auch jeden Job bei der T-Kom ablehnen,
weil doch über deren Leitungen Telefonsex angeboten wird und auch schwere
Verbrechen per Telefon geplant werden.
Grüße,
Frank
Re: Legale Arbeit
Frank Hucklenbroich:
> Völlig klar - nur ziehen sich diese Zeitungsartikel eben an der
> "Verbindung" zum Rotlichtmilleu hoch. Und wie man sieht, kommt
es ja beim
> Leser eben so an. Aus "Soll für ein Medienunternehmen arbeiten
das Werbung
> für Prostituierte im Internet anbietet" wird dann schnell
"Soll Frauen für
> die Prostitution anwerben". Und irgendwann kommt dann "Soll von
den AA
> gezwungen werden, als Prostituierte zu arbeiten."
Das Problem bei Drücker,Schlägern und Prostituierten ist, dass du
nirgends eine Stellenanzeige finden wirst, wo drin steht, dass es
Drücker, Schläger oder Prostituierte sind, die angeworben werden
sollen.
Es werden immer harmlose Umschreibungen sein von den Bardamen bis
Vertriebstätigkeit oder zupackenden Persönlichkeit. Die erdreisten
sich
auch nicht glatt zu lügen, denn die haben wenn sie was kriminelles
vorhaben garantiert keine Hemmungen für eine Stellenanzeige beim
Arbeitsamt zu lügen. Sind die Rekrutierungsversuche doch täglich..
moment wo ist denn ein Anzeigenblatt, schauen wir doch mal..
Haben wirs doch schon:
"Beruf mit Zukunft"
"Frauen für Foto o. Filmproduktion gesucht"
doch täglich in den diversen Anzeigeblättern zu lesen.
Die Texte mögen sich hin und wieder mal ändern, aber im Prinzip sind
die
Anzeigen seit 30 Jahren oder noch länger immer zu erkennen, aber es
scheint wohl auch immer wieder Dumme zu geben, die darauf reinfallen.
Aber es wird ja auch nicht wirklich ernsthaft was von der Gesellschaft
unternommen. Es werden einfach beide Augen zugedrückt. So
beschäftigen
selbst das Rote Kreuz, der Arbeitersamariterbund usf solche
Drückerkolonnen und geben denen für die Werbung eines Mitgliedes
einen
Jahresbeitrag. Es wird nicht nachgeschaut, welche menschlichen
Verhältnisse dahinter herrschen, Hauptsache das Geld kommt rein.
Keiner will es wissen und keiner will es sehen und vielleicht rege ich
mich deshalb über die Ignoranz einer Diel oder eines Groetzenstein so
auf.
Grüße,
Arnold
--
Als zu viele Leute kamen, dass das kleine Kämmerlein -
hinten links glaube ich - nicht mehr ausreichte, wurde der Gebetskreis in
die Hauptkirche verlegt, als es in der Kirche zu voll wurde, wurde es auf die
Strasse verlegt und als es in der Stadt zu voll wurde, fiel der Staat.